Was 2027 wirklich passiert — Textil-DPP für Shopify-Händler
Ein Überblick zur ESPR-Pflicht für Textilien. Was bis wann und für wen, ohne Juristen-Sprech.
Die EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) ist seit Juli 2024 in Kraft. Ab 2027 müssen Textilien in der EU einen Digitalen Produktpass (DPP) mit sich führen. Das klingt weit weg. Ist es nicht.
Was ESPR konkret verlangt
Jedes Textilprodukt das in der EU verkauft wird braucht:
- Eine eindeutige Kennung (GS1 Digital Link)
- Material-Composition mit Faseranteilen
- Produktionsort und Hersteller-Information
- Pflegehinweise
- Recycling-Angaben
Das alles muss über einen QR-Code am Produkt abrufbar sein.
Wen es trifft
Wenn du Shopify-Händler in der EU bist und Textilien verkaufst, trifft es dich. Auch wenn du nur über Dropshipping arbeitest, auch wenn du dein Produkt selbst importierst.
Ausnahmen gibt es für Kleinst-Verkäufer (unter 250.000 € Jahresumsatz), aber der Schwellenwert wird noch finalisiert.
Was du jetzt tun kannst
- Lieferanten-Daten sammeln. Material-Anteile, Produktionsort, Zertifikate. Das ist meistens das was am längsten dauert.
- Pflegehinweise standardisieren. Mehrsprachig, klar formuliert.
- Tool wählen. Selbstgebastelt geht, ist aber Wartungs-Hölle. Mapasso macht das aus deinen Shopify-Produktdaten heraus.
Mehr zu den einzelnen Punkten kommt in den nächsten Wochen. Wenn du eine konkrete Frage hast, schreib uns.